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Unterkunft Westböhmen (90x)

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Westböhmen

Knüpfen Sie mit dem Besuch des Westböhmens an die vorherige Wanderung durch Nordböhmen, empfehlen wir Ihnen aus Osek in Richtung Brüx (Most), Komutau (Chomutov) und Klösterle an der Eger (Klášterec nad Ohří) Diese Stadt mit einer glorreichen Tradition der Porzellanproduktion trägt seinen Namen nach dem Kloster, der hier um das Jahr 1150 entstand. Das Kloster ging bereits im Jahre 1277 unter, aber heute befindet sich an seiner Stelle eine schöne Schlossgelände, die den Besuchern eine Besichtigungsroute mit der Porzellanexposition und auch einen Spaziergang durch das englische Park mit wertvollen Holzarten anbietet.

 

Von Klösterle an der Eger (Klášterec nad Ohří) ist es nicht weit nach Sankt Joachimsthal (Jáchymov), den berühmten Kurorten und einem bedeutenden Ort aus der Sicht des Tourismus. Eine interessante Sache der Stadt ist auch das, dass es aus dem Zentrum mit dem höchsten Berg des Erzgebirges mit Klínovec mit einer Sesselbahn verbunden ist. Bereits im Jahr 1516 prägte man hier Silbermünzen von hoher Qualität – Taler, die man zur Bezahlung in ganz Europa benutzte. Aus der Bezeichnung Taler leiten auch ihr Name die amerikanischen Dollars. Später wurde im Sankt Joachimsthal (Jáchymov) die Silberförderung durch Uranförderung ersetzt. Und eben die Radioaktivität der Abwässer verursachte paradox die Entstehung der Bäder. So entstanden 1906 die ersten radioaktiven Bäder auf der Welt. Die Hauptheilungsmethode ist das Bad in Thermalwasser mit einem hohen Radonanteil. Eine auffällige Stadtdominante ist das Sanatorium Radiumpalac aus den Jahren 1910-12.

 

Der bereits erwähnte höchste Berg im Erzgebirge Klínovec (1244 m) bietet den Interessenten ausgezeichnete Ski-Bedingungen. Während des ganzen Jahres ist eins der ausgesuchten touristischen Zentren auch Boží Dar, der sich ein paar Schritte vom Grenzübergang mit Deutschland befindet. Unweit finden wir auch eine der wertvollsten Lokalitäten im Erzgebirge, einen umfangreichen Komplex (930 Hektar) Moor, bekannt als Moor von Boží Dar. Durch dieses interessantes Territorium führt ein Lernpfad mit 12 Haltepunkten, die mit Informationstafeln ausgerüstet sind. Der gesamte Spaziergang mit Ausgangspunkt im Boží Dar ist 3,2 km lang.

 

Im Westböhmen befinden sich auch die bedeutendsten Kurorten der CR - Karlsbad (Karlovy Vary). Die Stadt wurde um das Jahr 1350 gegründet, wenn auf der Stelle des heutigen Schlossturms eine Jagdburg gebaut wurde. Laut der Sage wurde der heiße Sprudel vom König Karl IV. und seiner Jagdgruppe entdeckt. Die Jäger jagten damals einen Hirsch bis auf dem Gipfel eines steilen Felsenriffes. Der tapfere Hirsch sprang vor seinen Verfolgern in die Kluft. Wenn die Jäger ins Tal runterkletterten, fanden sie anstatt vom Hirsch eine heiße Quelle, die aus dem Grund sprudelte. Der König entschied sich, hier eine Stadt zu Gründen. Der Felsen, aus dem der Hirsch sprang, nennt sich bis jetzt der Hirschsprung und die Hirschstatue ist einer der Symbole von Karlsbad. Das erste Badobjekt wurde jedoch viele Jahre später gebaut, es war im Jahre 1711 und dieses Objekt waren die Mühlerbäder. Seit dem entwickelten sich die Kuren in Karlsbad lebendig. Um die Modernisierung der Kuren kümmerte sich der Karlsbader Landsmann David Becher, nach dem der weltbekannte Kräuterlikör Becherovka benannt wurde. Heutzutage richten sich die Kuren vor allem auf die Krankheiten des Verdauungsapparates und manche Krankheiten des Stoffwechsels. Von den zwölf Mineralquellen ist die bedeutendste der Sprudel, der bis 12 Meter Höhe sprudelt. In der Stadt finden Sie ein paar Kolonnaden, wir nennen zum Beispiel die Vřídelní, Mlýnská oder Tržní Kolonnade. Außer der Heilprozeduren und angenehmen Spaziergängen bietet die Stadt auch viele andere Aktivitäten. Die bekannteste Kultur und Gesellschaftsveranstaltung ist ohne Zweifel der Internationale Filmfestival Karlovy Vary.

 

Ein bedeutendes Denkmal in der Region ist die königliche Burg Elbogen (Loket), die im Jahre 1230 gebaut wurde, und welche zu den massivsten Burgen im Mitteleuropa gehörte. In den Interieurs finden wir heute außer Porzellanmuseum auch eine Exposition von Gespenster und weitere interessanten Sachen.

 

Weitere Stadt mit der Bädertradition ist Franzensbad (Františkovy Lázně). Dieses Bad ist heute vor allem unter den Frauen bekannt, die sich hier Krankheiten mit den Reproduktionsorganen heilen.

 

Sechs Kilometer nordöstlich von Franzensbadbefindet sich ein Naturreservat Soos, ein Überrest der späten vulkanischen Tätigkeit. Sie können hier ein einzigartiges Moos mit Gasausbrüchen in den Sumpfvulkanen (Mofeten) und mit Mineralquellen sehen, von welchen die Kaiserquelle die stärkste ist. Durch das Gebiet führt ein 3 km langer Lehr-Rundgang mit Informationstafeln.

 

Marienbad (Mariánské Lázně) ist nach Karlsbad das zweite bedeutendste Bad im Böhmen. Seine Geschichte geht bis das Jahr 1528, wann die heutige Ferdinandsquelle untersucht wurde. Heute sprudeln hier etwa 40 Mineralquellen und vom Kreuzquellepavillon führt zur Rudolfsquellepavillon eine Neubarocke-Kolonnade. Eine interessante Stadtattraktion ist das Miniaturpark mit den Verkleinerungen (1:25) der bedeutenden Bau- und technischen Denkmäler überwiegend aus der Tschechischen Republik, wir finden hier zum Beispiel ein kleines Schlösschen Červená Lhota, den Berg Říp und eine romanische Rotunde oder die Pisek-Brücke. Im Jahr 1905 wurde am Stadtrand der Golfplatz fertig gebaut.

 

Vom Marienbad ziehen wir in das Choden-Zentrum, nach Taus (Domažlice). Diese königliche Stach und die Choden-Burg baute hier in den Jahren 1262-65 Přemysl Ottakar II. Die Dominante auf dem Platz ist der 56 Meter hohe und um 70 cm ausgeschwenkte Turm, ursprünglich eine Warte, heute ein Aussichtsplatz.

 

Das Choden-Gebiet ist das Territorium an der Grenze mit Deutschland, mit ihrem Schutz wurden die Choden beauftragt. Für diese Dienste erteilten die böhmischen Könige traditionell zahlreiche Privilegien. Heute wird das Choden-Gebiet durch 12 Dörfer gebildet, die um Taus liegen. Bis heute erhalten die Einheimischen einen starken Dialekt und erhalten ihre Trachten und Bräuche. In Taus finden jährlich Choden-Feiertage statt. Falls Sie ein typisches Choden-Dorf sehen möchten, so gehen Sie zum Beispiel nach Klenčí pod Čerchovem. Der historische Kern dieser kleiner Choden-Stadt ist eine Dorfdenkmalzone und bietet Ihnen Ansicht an ein paar typischen Choden-Höfe.

 

Ein wichtiger und schöner Platz im Westböhmen ist auch das Naturschutzgebiet und Nationalpark Böhmerwald (Chráněná krajinná oblast a Národní park Šumava) . Touristisch attraktiv ist vor allem die Umgebung von Spitzberg (Špičák). Die beliebteste touristische Strecke ist dann der Weg zum Schwarzen (Černé) und Teufelssee (Čertovo jezero), einem Paar der bekanntesten See im Böhmerwald Gletscherursprungs.

 

Das Rekreationszentrum und auch der Sitz des Böhmerwald Museums ist das Städtchen Eisenstein (Železná Ruda). Die Stadt hat eine Glastradition und ist mit der Geschichte vom Fördern des Eisenerzes verbunden, das es ihm auch den Namen gab. Ein angenehmer Halt ist das Städtchen Bergreichenstein (Kašperské Hory) mit der Burg Schilhenstein (Kašperk ). In der Stadt ist eine interessante Exposition des Landeskundemuseums, im oberen Teil des Platzes befinden sich das Motorradmuseum und eine Exposition von böhmischen Spielzeugen.

 

In Europa gibt es nur noch zwei Orte, wo Streichhölzer aus Holz hergestellt werden. Eins davon ist die ursprünglich böhmische Gemeinde Sušice , die im Jahre 1273 auf eine königliche Stadt befördert wurde. Im Jahr 1839 wurde mit der Produktion der Streichhölzer begonnen, die dann zur Fabrikproduktion unter dem Name Solo Sušice anwuchs, wir finden sie dort bis heute.

 

Wie soll man die Stadt Pilsen (Plzeň) anders bezeichnen, als eine Bierstadt? Die städtische Bierbrauerei wurde bereits im Jahr 1842 gegründet, hat hinter sich eine reiche Geschichte und ihr Erfolg und Ruhm gehen auch in den heutigen Tagen fort. Sie können diesen berufen Getränk kosten und etwas über seiner Vorbereitung erfahren im Bierbrauereimuseum (Pivovarském muzeu). Nicht weniger interessant ist auch das Museum Škoda Plzeň, wo Sie mehr über die Eisenwerke erfahren, die im Jahr 1868 Ing. Emil Škoda kaufte. Weiter finden Sie in Pilsen das Westböhmische Museum (Západočeské muzeum) und das Ethnografische Museum (Národopisné muzeum), in dem auch die historischen Keller zugänglich sind. Vergessen Sie aber nicht auf die Besichtigung des historischen Kerns von Pilsen, der sich mit zum Beispiel wunderschöner gotischer Kirche des St. Bartoloemus rühmen kann.